Durch das Jahr 2017

07.12.2017

Unsere Bauvorhaben machen Fortschritte.

Die neue Trafostation soll am 12.12. angeschlossen werden.

die Biogasanlage Anfang Januar in Betrieb genommen werden. Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen wird nächste Woche mit dem Unterbau für den Bullenstall und die Heuhalle begonnen.

Heute wurde bei allen Tieren nochmal frisch ausgemistet.

Wir haben Kartoffeln sortiert- es sind noch reichlich zu haben. Bei herrlichem Sonnenschein lassen sich die kalten Temperaturen ertragen.

11. November 2017

Martinstag -  Faschingsbeginn - Einwinterungszeit

Jeder findet für sich das was ihm am ehesten entspricht. Bei uns ist es das letztere. Alle Maschinen werden geputzt, eingeölt und an ihren Überwinterungsplatz gestellt.

So gibt es Ordnung um den Hof rum und es sieht nicht mehr ganz nach so viel Arbeit aus :-)

Die neue Biogasanlage ist noch nicht ganz so weit, Anfang Januar soll die Inbetriebnahme sein. Davor brauchen wir noch eine neue Trafostation und auch innerhalb der benötigten Gebäude ist noch dies und das zu machen. Derzeit ist der Elektriker da, der sich auch erst mal reinfinden mußte, wie wo was zusammengehören muß damit nachher alles funktionieren kann.

Wir haben viele neugeborene Kälber im Moment.

Ein Teil der Tiere futtert auf den Weiden das letzte Gras ab.

Wir versuchen immer mal wieder eine kleine Auszeit zu genießen, so z.B. gestern abend ein wunderschönes Konzert mit Waldemar Grab im Gemeindehaus in Schopfloch- das war wirklich ein Ohrenschmaus und ich hab die Fingerfertigkeit des Pianisten sehr bewundert.

 

9. Oktober

Es ist Herbst geworden. Alles Gemüse ist im Keller eingelagert. Die Felder werden nun gepflügt und mit Triticale, Weizen oder Dinkel bestellt.Die Obstwiesen wurden nochmal abgemäht fürs Silo,

die anderen Wiesen möchten wir auch gern noch mähen, je nach Wetterlage. Durch den Frost im Frühjahr haben wir dieses Jahr keine Äpfel zu ernten.

Die Baustellen machen viel Arbeit. Bei der Biogasanlage wurde nun das neue Aggregat geliefert, es ist aber noch nicht installiert. Für den neuen Bullenstall mußte die Fläche gesprengt werden und aus den Felsbrocken machen wir nun Schotter, das braucht alles viel Zeit und viel Sprit und wir haben nun einen eigenen "Hausberg: den Monte Kugler"

Die Tiere genießen die Herbsttage draußen noch.

 

19. August

Nun liegt die Ernte schon hinter uns. Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo diese wettermäßig völlig entspannt verlaufen durfte, war es dieses Mal wieder ein "verstehlen".

Recht früh für unsere Region- Ende Juli konnten wir den Dinkel dreschen- grad noch fertig bevor eine Regenperiode den weiteren Ernteverlauf spannend machte.

Gut wenn man eine Trocknung hat- und wieder einmal waren wir froh an dem eigenen Mähdrescher, wo man einfach draufsitzen kann und losfahren, wenn das Wetter passt(sofern er gewartet und getankt ist ;-)) und nicht noch warten muß, bis ein Lohnunternehmer Zeit für einen hat.

Das Stroh konnten wir auch gut heimbringen.

So können wir uns nun wieder auf die Baumaßnahmen konzentrieren.

Für die Biogasanlage wurden diese Woche Rohre verlegt- für Gülle, Wärme, Gas.... die elektrischen Leitungen kommen als nächstes.

Bis dann die ganzen Anschlüsse gemacht sind, wird noch manche Stunde vorübergehen und mancher Schweißtropfen fließen.

Die Kartoffeln sind trotz später Ausbringung echt gut gewachsen- mengenmäßig vermutlich eher nicht so viel, aber ganz schön groß sind sie geworden.

die ersten haben wir geerntet- Goldmarie- hält was der Name verspricht- schöne gelbe Kartoffeln -lecker für Salat oder Ofenkartoffeln....

 

die ausgeräumte Halle für den Erntebittgottesdienst

Am 2. Juli feierten wir Erntebitt- und Abschiedsgottesdienst unserer geschätzten Pfarrfamilie.

Wir hatten für ca 600 Menschen Biertischgarnituren gestellt und brauchten zusätzlich noch einige Bänke.

Der Gottesdienst war feierlich trotz der "rustikalen" Umgebung in unserer Maschinenhalle, die wir natürlich so gut wir konnten aufgeräumt und gesäubert hatten.

Viele fleissige Helfer haben Hand angelegt beim richten,

haben supertolle Sachen fürs Fingerfoodbuffet gebracht und auch beim Kuhburger braten und ausgeben.

Wir freuen uns über die entspannte Atmosphäre und dass wir so auch einen minikleinen Teil beitragen können zur Gemeindearbeit.

 

 

Es steht das zweite silieren an- leider hatten wir immer noch kaum ausreichenden Niederschlag- man darf gespannt sein was an Menge zusammenkommt.

Auf der Baustelle geht es langsam vorwärts-

es ist wie beim Hausbau- das geht ja manchmal innerhalb kürzester Zeit, dass es von außen so aussieht als könne man gleich einziehen, aber bis das ganze andere dann vollends gemacht ist braucht es viel Zeit Kraft Energie und

Geduld.

 

So sehen die Erdberge bei uns aus...

25.Mai

Viel hat sich getan in den letzten Wochen.

Das große Loch für den neuen Biogasfermenter wurde ausgebaggert- 6 Meter tief und ca 22 Meter im Durchmesser, das ergab viele volle Wagen mit Steinen und Dreck- hat auch ordentlich lang gedauert bis alles geschafft war, aber es ging ohne sprengen, das war auch recht.

Letzte Woche war dann eine Baufirma da, die mit uns den Behälter betoniert hat. Es ist schon erstaunlich wie schnell so was geht. Wir sind dankbar, dass niemand zu Schaden gekommen ist- es ist doch eine beachtliche Höhe "auf der man da rumturnt";-)

Es gab kaum eine Verschnaufpause, dann war das silieren angesagt. Montag bis Mittwoch wurde gemäht und Dienstag und Mittwoch heimgefahren. Es ist fast erschreckend zu sehen wie wenig Masse es ergeben hat. Bei uns war es einfach viel zu trocken im ganzen letzten Jahr. Nun hoffen wir, dass es nun mal ordentlich regnet, und was neues wachsen darf. Schön, dass heute Feiertag ist und wir uns auch ein wenig Ruhe gönnen dürfen.

Die Baustelle geht dann weiter und wird uns noch einige Zeit in Atem halten.

Am ersten Weidetag haben die Kühe sich so gefreut, dass sie richtige Luftsprünge vollführten.

Wir warten dringend auf Regen

9.April

Seit Donnerstag dürfen unsere Kühe wieder auf die Weide,

sie freuen sich so, und wir auch. Es sieht einfach so nett aus, wenn die in dem frischen Gras rumspringen und sich gütlich tun.

Die Hühner sind auch ganz glücklich, dass sie nicht mehr eingesperrt sein müssen.

Eines hat den Weg ganz ins Freie gefunden und sich mit den Kälbern angefreundet.

Die Pfanzkartoffeln sind noch nicht da, also müssen wir noch ein wenig warten mit stecken.

Die Baustelle für die Biogasanlagenerweiterung ist angefangen, das gibt ein großes Loch, aus dem erstmal unendlich viele Steine rausgebaggert werden müssen.

25.März

So nun kommt der Frühling mit allem was dazugehört.

Herrliche Blumen, Krötenzäunen entlang den Wegen- wer mal ganz viele Frösche sehen mag muß um den Tumlinger See rumspazieren, in meinem ganzen Leben hab ich noch nie so viele Frösche gesehen wie dort.

Wir haben Gülle gefahren, die Kälber springen wieder auf der Weide umher,

Unsere Renovierung schreitet fort- schön zu sehen wie so manches neu wird.

Thea wächst und gedeiht, fängt an zu "erzählen" und zu lächeln.

 

5. März

Der Frühling grüßt mit Primeln, Schneeglöckchen, Märzenbecher und überall (wenn man gut hinschaut) Knospen an den Bäumen und Sträuchern.

Heute regnet es endlich mal- ja wir genießen auch den Sonnenschein-

aber für den Boden ist es sehr wichtig, dass noch etwas Feuchtigkeit kommt.

 

25. Februar

Schönstes Winterwetter ließ das Bäume schneiden zum Vergnügen werden.

Inzwischen wurde auch der Humus für unsere nächste Baustelle abgegraben.

Das Büro verlangt viel von unserer Aufmerksamkeit und Zeit.

Und der Azubi darf sich an verschiedenen Arbeiten ausprobieren.

Er hat uns den Hackklotz abgeschliffen und neu gestrichen,

die Schlachtraumdecke wieder weiß gemacht, verschiedenes gründlich sauber gemacht....

wir haben immer noch eine todo-liste :-)

9. Februar

Der Schnee ist schon wieder verschwunden. Jetzt werden Bäume beschnitten und Hecken entfernt.

Viel Papierkram erledigt und Pläne für das laufende Jahr gemacht.

Mit Freude genießen wir Thea, die seit Mitte Januar eine neue Generation auf dem Haslochhof repräsentiert :-)

8. Januar

Nun ist der WInter eingekehrt- wenn er sich zeigt wie auf dem Bild ist es eine wahre Pracht. Wir haben zu tun um die Tiere ordentlich zu versorgen bei knackigen Minusgraden. Auch friert immer mal wieder etwas ein, das dann mühsam wieder aufgetaut und geschützt werden muß.

Im Haus warten allerhand angefangene Baustellen auf ihre Vollendung.

Und die Werkstatt bietet auch reichlich Beschäftigung.